Capristo Firmenbesichtigung

Capristo Firmenbesichtigung

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Hallo zusammen,

wir hatten in der letzten Woche das große Vergnügen bei der Capristo Automotive GmbH etwas hinter die Kulissen schauen zu dürfen. Capristo sitzt mit etwa 45 Mitarbeitern im beschaulichen Sundern und dürfte den meisten Autoliebhabern durch perfekte Auspuffanlagen und/oder hochwertigste Carbon Bauteile ein Name sein.

 

Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin zusammen mit meinem Chef mit hohen Erwartungen an Professionalität, Qualität und Präzision nach Sundern gefahren. Dennoch haben wir Capristo unterschätzt. Die Philosophie „Entweder 100% oder gar nicht“ ist jedem Mitarbeiter eingeimpft. Das Streben nach Perfektion zieht sich durch jeden einzelnen Arbeitsschritt im Produktionsprozess.

 

Die Produktion eines Bauteils aus Kohlefaser geht bei Capristo im 1. Stock los. Technische Zeichner, Designer und Ingenieure fertigen verschiedene Skizzen und Entwürfe neuer Ideen an. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit dem Gründer und Geschäftsführer Antonio Capristo weiter ausgearbeitet. Mit Hilfe eines 3D-Scanners, eines 3D-Druckers und eines CNC-Fräsroboters werden Formen und Prototypen gebaut, die qualitativ ihresgleichen suchen.

 

Sobald der Formbau abgeschlossen ist können die Produkte in mühsamer Handarbeit angefertigt werden. Um letztlich perfekte Qualität zu garantieren und jeglichen Ansprüchen in Sachen Leichtbau zu genügen werden die Bauteile im eigenen Autoklav gebacken. So wiegt der fertige Ferrari 458 Diffusor (rechtes Bild, oben) nur etwa 1 kg. Unser Kunde wird begeistert sein! 🙂

 

 

Auf den Bildern oben seht ihr eine der erfolgreichsten Entwicklungen von Capristo. Die eigens gestaltete Heckklappe ist vollständig aus Carbon gefertigt und ersetzt die Serienklappe. Durch ein zusätzliches Lüftungsgitter je Seite und das eingesetzte Glas wirkt der Wagen noch sportlicher. Außerdem wird ein Blick in den ebenfalls mit Carbon verkleideten Motorraum ermöglicht!

 

 

Auch bei der Produktion der Abgasanlagen mangelt es nicht an absolutem Top-Know-How. Alu-Fräse, Rohrschneide- und Biegemaschinen sowie Laserschneider sind nur einige der Geräte des schier endlosen Maschinenraums. Die eigens produzierten Einzelteile werden dann von Fachkräften zusammengeschweißt, sodass letztlich eine fertige Abgasanlage entsteht. Diese kann einen Stockwerk höher auch direkt beim Endkunden verbaut werden.

 

 

Bei dem abgebildeten Ferrari wurde die Capristo Anlage gerade bei unserem Besuch verbaut. Anschließend hat es sich Antonio Capristo nicht nehmen lassen, die Anlage selbst kurz vorzuführen. Die Mitarbeiter wurden durch die Wahnsinnslautstärke aus dem Träumen gerissen und wir standen staunend vor den Flammen, die aus dem Auspuff schossen. Der ganz normale Wahnsinn im Hause Capristo…

 

Der komplette Produktionsprozess von Capristo ist hier nochmal als Video zu sehen:

Beste Grüße,

Jannis

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